Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
107. Kaspar Karl van Beethoven an Breitkopf & Härtel in Leipzig
Wien am 18 8br [= Oktober] 1802
1 Op. 34 und op. 35. Der Verlag hat das Angebot angenommen.
2 Zum Umfang der Variationenzyklen s. Brief 128, Anm. 4 , sowie Brief 133 .
3 Die Romanzen op. 40 und op. 50. Der Verlag hat das Angebot nicht angenommen.
4 Es handelt sich um eine "Anzeige" , in der die von Mollo in Wien herausgegebene Quintettfassung der ersten Symphonie, op. 21, sowie die von Hoffmeister & Kühnel in Leipzig verlegte Quintettfassung des Septetts, op. 20, als fremde Bearbeitungen deklariert werden und zugleich ein neues "Original-Quintett" , op. 29, angekündigt wird. Sie ist erstmals am 27.10.1802 in der Wiener Zeitung (Nr. 86, S. 3871) veröffentlicht worden. In der AMZ erschien sie eine Woche später als Beilage zu Nr. 6 vom 3.11.1802 im Intelligenzblatt IV, Sp. 15.
5 Vermutlich ist die " Staats- und Gelehrten Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten" gemeint. Der "Correspondent" war in dieser Zeit ein sehr verbreitetes Blatt in Europa, s. Franz Bertheau, Das Zeitungswesen in Hamburg 1616 bis 1913 , Hamburg 1914, S. 28f. Beethovens Anzeige ist dort nicht nachzuweisen.
6 Nicht überliefert.
7 Brief 108 .