Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
220. Beethoven an Gräfin Josephine Deym
[Wien, vielleicht April/Mai 1805]1
1 Das vorliegende Schreiben ist vermutlich vor Brief 221 (an Josephine Deym) und Brief 222 (an Ferdinand Ries) einzuordnen, in denen Beethoven das Andante (WoO 57) von Josephine zurückerbittet und zur Abschrift an Ries weiterleitet.
2 Wahrscheinlich das Andante favori WoO 57.
3 Möglicherweise die Waldsteinsonate op. 53 oder op. 54. Schmidt-Görg vermutet im Zusammenhang mit Brief 219 die Kreutzersonate op. 47.
4 Elisabeth von Finta geb. Brunsvik (um 1750 – 1805).
5 Nicht zu identifizieren. Schmidt-Görg S. 17 und Anderson (Nr. 114) lesen fälschlich "N" und vermuten Nikolaus Zmeskall, Sigismund Neukomm oder Isidor Neugaß hinter dieser Initiale.