Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
252. Nikolaus Simrock an Beethoven
[Bonn, 21. Mai 1806]1
1 Datum nach Angabe Müllers.
2 Die Bearbeitung erschien unter dem Titel "SIX GRANDES SONATES/POUR LE/Piano-Forte. Violon obligé et Violoncelle ad lib:/COMPOSEES PAR/ L. van BEETHOVEN./ Œ uvre 60" , Verlagsnummer 491. Der Name des Bearbeiters ist nicht angegeben, wie schon in der Besprechung der beiden ersten Hefte in AMZ 8 (1806), Sp. 670f., bemängelt wurde.
3 Gemeint ist der Musikalienhändler und Verleger Johann Baptist Adalbert Traeg (1781 – 1839); "C" vermutlich Lesefehler Müllers.
4 Unter der Opuszahl 61 publizierte Simrock eine Bearbeitung der Streichtrios op. 9 für Klaviertrio (Verlagsnummer 501).
5 Angesprochen sind vermutlich die Serenade für Klavier und Flöte op. 41, nach der Trio-Serenade op. 25, und das Notturno für Klavier und Bratsche op. 42, nach der Serenade op. 8, die im Dezember 1803 und Januar 1804 bei Hoffmeister & Kühnel in Leipzig erschienen waren.
6 Ignaz Joseph Pleyel.