Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
254. Beethoven an Breitkopf & Härtel in Leipzig
Vien am 5ten Juli 1806
1 Kaspar Karl van Beethoven.
2 Vermutlich die dritte Leonoren-Ouverture, die bei Breitkopf & Härtel im Juli 1810 in Stimmen und im August 1815 als Klavierauszug erschienen ist.
3 Op. 85.
4 Op. 58.
5 Op. 59. Die Arbeit an den Quartetten zog sich jedoch noch bis Ende des Jahres hin.
6 Op. 59 Nr. 1 in F-Dur.
7 Fidelio (Leonore) op. 72.
8 Beethoven bezieht sich möglicherweise auf die Berichte über zwei Wiener Aufführungen der Eroica im Januar und April 1805 in AMZ 7 (1805), Sp. 321f. und 501f.
9 Siehe Brief 226 vom 21.6.1805.
10 Johann Friedrich Rochlitz, Redakteur der AMZ, Schriftsteller.
11 Bis hierhin doppelt unterstrichen.
12 Beethoven hatte Anfang Januar 1804 einen unvollendeten Operntext von Rochlitz zurückgewiesen, s. Brief 176 .
13 August Eberhard Müller (1767 – 1817), Organist, Dirigent und Komponist, Schüler von Johann Christoph Friedrich Bach in Bückeburg. 1794 kam er als Organist an die Nikolaikirche in Leipzig und wurde 1804 in der Nachfolge Johann Adam Hillers Thomaskantor. 1810 ging er als Musikdirektor nach Weimar.