Ue
Beethoven-Haus Bonn Hilfe
schließen ×

Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

338. Beethoven an Baron Ignaz von Gleichenstein1

[Wien, vor dem 1. November 1808]2

Mein Lieber, dein Freund Frech3 hat voriges Jahr an BreuningHolz gelassen, welches wohlfeiler ist, erzeige mir den Gefallen und spreche seine Frechheit in meinem Namen an, mir freundschaftlichst auch ein paar Klafter zu lassen. Die Gräfin E.[rdödy] ist sehr krank, sonst hätte ich dich eingeladen.4



1 Adressat erschlossen aus der Provenienz des Briefes.

2 Das Billett wurde vor Brief 339 geschrieben, in dem Beethoven seine Bitte um eine Lieferung Holz durch Frech erneuert.

3 Vermutlich Joseph Frech, Förster und Jäger "im ersten Theile des Tulbinger Forstes" , wohnhaft zu Mauerbach (im Klosterneuburger Waldbereitungs-Bezirk), s. HSS 1807, S. 54. Frech war aus Rastatt gebürtig und somit ein Landsmann Gleichensteins.

4 Beethoven wohnte in der Krugerstraße Nr. 1074 bei der Gräfin Marie Erdödy.


© 1998 G. Henle Verlag, München