Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
338. Beethoven an Baron Ignaz von Gleichenstein1
[Wien, vor dem 1. November 1808]2
1 Adressat erschlossen aus der Provenienz des Briefes.
2 Das Billett wurde vor Brief 339 geschrieben, in dem Beethoven seine Bitte um eine Lieferung Holz durch Frech erneuert.
3 Vermutlich Joseph Frech, Förster und Jäger "im ersten Theile des Tulbinger Forstes" , wohnhaft zu Mauerbach (im Klosterneuburger Waldbereitungs-Bezirk), s. HSS 1807, S. 54. Frech war aus Rastatt gebürtig und somit ein Landsmann Gleichensteins.
4 Beethoven wohnte in der Krugerstraße Nr. 1074 bei der Gräfin Marie Erdödy.