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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

342. Beethoven an Heinrich Joseph von Collin

[Wien, November 1808]1

Ich bitte sie nur mein lieber Kollin Geduld zu haben bis nach meiner Akademie, wo ich schon des andern Tages zu ihnen kommen werde – seyn sie versichert, daß mein Betragen gegen sie gewiß nicht aus zu weniger Achtung gegen sie herrührt – sobald sie ihre oper2 nicht schon jemand anders gegeben, welches ich nicht hoffe, so seyn sie Gewiß, daß ich mich ehestens dran mache



1 Der Brief wurde anscheinend nach Beethovens Rückkehr aus Baden, Ende Oktober 1808, und vor der Akademie vom 22.12.1808 geschrieben. Der Termin für die Akademie dürfte frühestens im November festgesetzt worden sein. Beethoven weiß hier noch nichts von der Beauftragung Reichardts zur Vertonung von Collins Opernlibretto Bradamante, die zwischen dem 26. und 30. November erfolgt sein dürfte, s. Johann Friedrich Reichardt, Vertraute Briefe geschrieben auf einer Reise nach Wien, Amsterdam 1810, Bd. 1, S. 160f., Elfter Brief vom 30. November 1808. Der vorliegende Brief ist also vor Brief 344 zu datieren.

2 Bradamante.


© 1998 G. Henle Verlag, München