Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
436. Beethoven an Baron Ignaz von Gleichenstein1
[Wien, April 1810]2
1 Der Adressat ergibt sich aus dem Inhalt und aus dem Zusammenhang mit Brief 432 .
2 Der Brief wurde kurz nach Brief 432 geschrieben, in dem Beethoven den Auftrag für den Kauf von Halstüchern gegeben und bereits einen Geldbetrag zur Verfügung gestellt hatte. Zur Datierung siehe Brief 432, Anm. 1 .
3 Wohl "Sonate" ; nach Thayer op. 78, später Therese Brunsvik gewidmet, s. TDR III, S. 206. Fischman nimmt dagegen wegen der offenbar geringen technischen Fähigkeiten Therese Malfattis die anspruchslosere Sonate op. 79 an, s. Fischman Nr. 250. Beide Werke waren im übrigen unabhängig von Beethovens Beziehung zur Familie Malfatti bereits 1809 entstanden.
4 Therese Malfatti.
5 Die Familie des Großhändlers Jakob Friedrich Malfatti.
6 Möglicherweise Mathias Gigot, ein junger Bekannter der Familie Malfatti, s. Sieghard Brandenburg, Der Freundeskreis der Familie Malfatti in Wien , Bonn 1985, S. 35f.
7 "Un" dreifach unterstrichen.