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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

882. Beethoven an Sigmund Anton Steiner

[Wien, Januar 1816]1

das g — — ll — — t Amt hat mir alle Stimmen heute zukommen zu machen, der überbringer dieses wird selbe diesen Abend abholen, wo ich sodann übermorgen alle Stimmen samt Partitur überschicken werde, u. sodann die Correctur geendigt ist; – für die Zukunft verbitte ich mir alles Geklebe in meinen Werken,2 weil ich sonst nicht die in der M .[usik] Z.[eitung] besprochene Langmuth3 sondern meinen gerechten Unmuth über Eseleyen aussprechen werde. – dero etc –

an das g — — ll — — t Amt pater noster gäßel



1 Im vorliegenden Brief wird ein bei Steiner verlegtes Orchesterwerk Beethovens angesprochen, das offenbar kurz vor dem Erscheinen stand und dem weitere folgen sollten. Möglicherweise ist op. 91 gemeint, das im Februar 1816 erschienen ist.

2 Der Verlag hatte möglicherweise die Korrekturen Beethovens nicht in den Stichplatten, sondern in den Abzügen der Partitur durch Überkleben der betreffenden Stellen ausgeführt.

3 Es konnte nicht ermittelt werden, auf welchen Artikel Beethoven anspielt. Thayers Verweis auf die Miscellen in der AMZ 17 (1815), Sp. 692ff. (Nr. 41 vom 11.10.1815) ist irrelevant (TDR III, S. 624).


© 1998 G. Henle Verlag, München