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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

926. Beethoven an Tobias Haslinger

[Wien, um den 22. April 1816]1

Beste wohlgebohrenheit eines adjutantl u. adjuvanten , wir ersuchen sie bestens unß das Exemplar für die Fürstin Kynsky recht bald zu besorgen, da<nn> es ohnedem auf der fahrenden Post bis nach Prag einige Zeit braucht2 – wir sind ihnen erstaunlich zugethan –
der g — — s
Für H. v. Haßlinger. Tobias.



1 Der Brief bezieht sich auf das Widmungsexemplar des Liedes An die Hoffnung op. 94 für die Fürstin Caroline Kinsky. Das Werk ist am 22.4.1816 in der Wiener Zeitung als "ganz neu [...] eben erschienen" angezeigt; am 25.4.1816 trug es der Sänger Franz Wild in einem Privatkonzert als "noch Manuscript" vor, AMZ 18 (1816), Sp. 444. Um diese Zeit wird der vorliegende Brief geschrieben sein.

2 Das Widmungsexemplar für die Fürstin wurde am 1.5.1816 oder kurz zuvor auf die Post gegeben, s. Brief 929 .


© 1998 G. Henle Verlag, München