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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

1130. Beethoven an Georg Friedrich Treitschke1

[Wien, 9. Juni 1817]2

Des Hr. v. Treischke Dichten u. Trachten ist in Kenntniß gesezt, das Manuscript3 sogleich dem Unteroffizie[r]s4 des G — — l l — — t Amtes mitzugeben, damit das Gestochene, welches von Fehlern zerstochen,5 sogleich wieder, wie es seyn muß, gestochen werden kann, u zwar um so mehr, weil sonst auf das Dichten u. Trachten ganz erschrechlich gestochen u. gehauen wird werden. –

Gegeben im Vater-unsergäßel des unväterlichen Verlags alle[r]* Verleger. –

am 9-ten Juni 18[17]*



1 Anschrift und Siegel auf Blatt 2 sind herausgeschnitten. Der erste Satz läßt aber keinen Zweifel, daß der Brief an Treitschke gerichtet ist.

2 Das Datum ist sehr klein an den beschädigten unteren Rand geschrieben. Die Jahreszahl ist wegen des Bezugs auf Treitschkes Gedichtband zweifelsfrei zu 1817 zu ergänzen, s. Brief 1128 .

3 Gemeint ist das Autograph des Liedes Ruf vom Berge WoO 147, das in Treitschkes Besitz war, s. Brief 1128 .

4 Ein Angestellter des Verlags S.A. Steiner und Comp.

5 Die Musikbeilage Nr. 3 (WoO 147) in Treitschkes soeben erschienenem Gedichtband.


© 1998 G. Henle Verlag, München