Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
1451. Beethoven an Franz Brentano in Frankfurt
Vien am 20ten decemb. 1821
1 Beethoven stand mit Adolph Martin Schlesinger in Verhandlung.
2 Brentano hatte Beethoven einen Vorschuß auf das Honorar für die Messe gezahlt.
3 Op. 109. Die Sonate war im November 1821 bei A.M. Schlesinger erschienen, s. auch Beethovens Widmungsbrief an Maximiliane Brentano vom 6.12.1821, Brief 1449 .
4 Antonie Brentano.
5 Von einem solchen Angebot eines Wiener Verlegers für die Missa solemnis ist nichts bekannt. Daß aber auch in Wien Verlagsverhandlungen geführt wurden, geht aus den Konversationsheften hervor, vgl. Brief 1462 Anm. 12 . A.M. Schlesinger aus Berlin war mit dem genannten Honorar einverstanden, verlangte jedoch eine weitere Abschrift und einen Klavierauszug. In Brief 1450 forderte Beethoven hierfür zusätzlich 100 Gulden Konventionsmünze.