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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

1590. Beethoven an Joseph Karl Bernard

[Wien, Ende Februar 1823]1

dieser Brief2 ist schon lange geschrieben, thun Sie jedoch nichts, bis < Bernhard > Schindler zu ihnen kommt; wegen Ruprecht bitte ich sie ja zu schweigen, indem man ihm in dieser Geschichte Unrecht thun könnte, indem er versprochen die sache zu unterdrücken
Es wird bald alles aufklären –

Für Seine wohlgebohrn H.[errn] v. Bernard .



1 Der Brief steht im Zusammenhang mit einem Vorfall, der Ende Februar 1823 mit dem Neffen Karl besprochen wurde. Aufgrund von Äußerungen des Neffen Karl hatte offenbar Johann Baptist Rupprecht, der seit Anfang 1823 k.k. Bücherzensor war, einen ehemaligen Lehrer des Blöchlingerschen Erziehungsinstituts, Johann Niederstätter, bei der Polizei belastet, s. BKh 3, S. 96ff. und Anm. 256 (S. 436). Siehe auch Brief 1603 .

2 Möglicherweise ein Brief an Johann Niederstätter, Professor der lateinischen Literatur und griechischen Philologie am k.k. Gymnasium in Salzburg; nicht erhalten, vgl. BKh 3, S. 97 und S. 99.


© 1998 G. Henle Verlag, München