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Hilfe zur Benutzung der Brieftexte

Editorische Zeichen in den Brieftexten

  • <...> Streichung, Überschreibung, Löschung
  • [...] Herausgeberzusatz
  • +...+ Markierung längerer Passagen, auf die im Kommentar eingegangen wird, z.B. mehrfache Unterstreichung
  • +...+ Einfügungen des Schreibers mit Verweiszeichen im Original
  •  ... * Asterisk, Kennzeichnung von Textverlust durch Beschädigung der Handschrift

Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für Münzen und Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo, Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).

Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.

Abkürzungen in den Brieftexten

  • # Dukaten
  • sfl., f., fr. Florin, Gulden
  • kr, xr, x Kreuzer
  • C.M., c.m. Konventionsmünze
  • W.W., w.w. Wiener Währung
  • BZ, B.Z. Bancozettel
  • £ Pfund Sterling
  • Rthlr Reichstaler
  • Thlr Taler
  • d.c. da capo
  • d.g., dgl. dergleichen
  • d.s. dal segno
  • etc. et cetera
  • mp, m.p. manu propria
  • Nb. Nota bene
  • P.P. Praemissis Praemittendis
  • P.S. Postscriptum
  • P.T. Pleno Titulo

Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.

2158. Beethoven an Karl Holz

[Wien, vermutlich Mai 1826]1

Bester!

Begebt Euch morgen nach hinlänglichen Liguoriani schen Abbüßungen zum Mittagsessen zu uns. Ihr werdet hoffentlich nicht versagt seyn, und hat man Euch geladen, so wird hoffentlich die Kraft nicht ermangel[n,]* [E]uch* loszuschießen.

Optime amice Der Eurige
Beethoven
H[errn]* Karl v. Holz



1 Terminus post quem für die Datierung des vorliegenden Briefes ist der Beginn der näheren Bekanntschaft zwischen Beethoven und Holz im Sommer 1825. Vermutlich ist das Schreiben in zeitlicher Nähe zu Konversationshefteintragungen von Ende April 1826 (BKh 9, S. 216) und einem Brief an Schott vom 20.5.1826 (Brief 2154), wo ebenfalls von " Liguorian ischen Büßungen" die Rede ist, entstanden.


© 1998 G. Henle Verlag, München