Ungebräuchliche und schwer verständliche Abkürzungen im Brieftext werden in eckigen
Klammern [ ] aufgelöst. Die gängigen Abkürzungen und Zeichen für
Münzen und
Währungen bleiben unverändert. Nicht aufgelöst werden auch die geläufigen
Abkürzungen bei Tempo- und Instrumentenbezeichnungen wie Allo,
Andte, Vno(Violino) und Vcello(Violoncello).
Wurde ein Dokument im Laufe der Überlieferung getrennt und befindet sich nur ein
Teil im Beethoven-Haus Bonn, ist dieser Teil in der Übertragung fett wiedergegeben.
Der nachgestellte Kommentar enthält den Quellennachweis sowie textkritische und erläuternde Anmerkungen. Für die häufiger zitierte Literatur werden Abkürzungen und Siglen verwendet.
2245. Beethoven an Stephan von Breuning1
[Wien, Ende Dezember 1826]2
1 Stephan von Breuning wird aus innneren Gründen als Adressat angenommen. Er war ein Duzfreund Beethovens und seit dem 26.9.1826 als Vormund für die Führung des Neffen verantwortlich.
2 Der Brief wurde vermutlich vor der am 2.1.1827 erfolgten Abreise des Neffen zu seinem Regiment nach Iglau geschrieben. Er berührt sich inhaltlich mit den Vorschlägen Breunings über die Höhe des monatlichen Unterstützungsgeldes für den Neffen, die Ende Dezember 1826 in den Konversationsheften erörtert wurden, vgl. aut. 51,127 Bl. 5v und 16rf. (Berlin, Staatsbibliothek).